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Christoph fragt nach

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Interview mit Andre und Mario Lehnen vom 17.08.2022

lehnenbrothersAufgrund der für den SV Helpenstein ganz besonderen letzten Saison in der Bezirksliga möchte ich gerne noch einmal zurückblicken. Wir haben verdientermaßen den Meistertitel eingefahren und sind zurecht aufgestiegen, wenngleich wir immer nur ein kleines Stück besser waren als Raspo Brand, dafür aber in allen Belangen (ungeschlagen – die meisten Tore erzielt, die wenigsten kassiert - beste Heimmannschaft – bestes Auswärtsteam – als einzige Mannschaft in jedem Spiel mindestens ein Tor erzielt – und nach der „alten“ Zwei-Punkte-Regelung hätten wir 50:6 statt Brand 49:7 gehabt – zudem haben wir 5 Punkte in der Nachspielzeit „liegengelassen“, während Brand dabei etliche Zähler „glücklich“ eingefahren hat) und auch den Brander Scharmützeln – erinnert sei hier nur mal an die Ringereinlage im griechisch-römischen Stil von Torsten Kreuz gegen Moritz Ringk, die bildlich sehr genau von Bert Fell festgehalten worden ist...alles in allem eine unglaubliche Spielzeit für unseren Verein. Wie seht ihr das aus heutiger Sicht?

Andre: Wenn man mal die ganze Saison in den Rückblick nimmt, muss man sagen, es war verdient. Es war aber bis zum Ende – und das merkt man den Jungs jetzt noch an – ein ganz enger Kampf, ein ganz spannender Kampf, der natürlich auch an den Nerven gezehrt hat, gerade in den letzten zwei Monaten. Oder die letzten vier, fünf Wochen, wo man jedes Spiel gewinnen musste. Da kann man nur den Hut ziehen, gerade vor so einer jungen Mannschaft. In der Bezirksliga waren wir wohl die zweit- oder drittjüngste Mannschaft, mit der wir das am Ende über die Ziellinie gebracht haben, verdient, aber auch mit viel Nerven, die uns das gekostet hat. Und wir freuen uns wahnsinnig, dass es jetzt am Sonntag los geht. Mit einer mäßigen Vorbereitung. Bei Vielen hat man gemerkt, dass da ein Stein vom Herzen gefallen ist nach dem Meistertitel, sodass man erst einmal ein paar Wochen durchgefeiert hat. Das hat man am Anfang der Vorbereitung gemerkt. Jetzt kommen wir langsam in Fahrt und wie gesagt, wir freuen uns auf Sonntag.

Mario: Da kann ich eigentlich allem nur zustimmen. Besonders wenn man sieht, wie unsere Unentschieden zustande gekommen sind. Würm-Lindern in der Hinserie, Stolberg und Brand. Wenn man die Punkte noch dazu zählen würde, dann wäre das absolut unschlagbar gewesen. Man hat aber auch gesehen, die Jungs gingen auf dem Zahnfleisch, sie haben über der Schmerzgrenze gespielt. Und das haben wir in den ersten drei, vier Wochen der Vorbereitung auch gemerkt, plus der Feierei.

Trotzdem haben sich alle bemüht und jetzt langsam zündet der Turbo, den man von Helpenstein kennt.

Andre: So eine Saison muss man sich einrahmen, eigentlich. So eine Saison wird man nie mehr spielen, die wird kein Fußballer mehr haben, nicht auf dem Niveau. In den Bereichen oberhalb der Kreisliga A wird man so eine Saison nicht mehr haben.

Nach dem Sieg gegen Waldenrath-Straeten geht ihr Beiden auch in die Geschichte vom SV Helpenstein ein, weil es vielleicht in Jahrzehnten auch einmal heißen wird: wir waren mal Landesliga und das sind die beiden Brüder, die uns dahin gebracht haben. Die Mannschaft war, sagen wir es mal so, „verurteilt“ aufzusteigen, ihr blieb gar nichts anderes übrig. Ihr habt da soviel Leidenschaft reingesteckt, das war einfach sensationell.

Andre: Das stimmt natürlich. Wir beide machen viel, aber der größte Dank, der gilt natürlich der Mannschaft. Wir können die Jungs nur aufstellen und im Endeffekt macht die Mannschaft das auf dem Feld. Wir als Trainer machen vielleicht zehn oder zwanzig Prozent an Taktik und Vorbereitung, alles andere muss die Mannschaft auf dem Feld machen. Und mit dem Kader, wie man sieht, bei 24, 25 Mann mussten wir dennoch jedes Spiel umbauen, wir haben nicht eine Partie mal mit derselben Mannschaft gespielt, so was kann man nur gemeinsam schaffen. Und was die Jungs geleistet haben, war schon sagenhaft. Das habe ich als Spieler und Trainer bisher nicht erleben dürfen, so eine Saison. Wie schnell das alles jetzt ging. Ich habe hier vor drei Jahren angefangen und einen Dreijahresplan entworfen. Dass es jetzt genauso aufgegangen ist, ist natürlich toll. Mit Corona wohlgemerkt, zweimal den Saisonabbruch. Aber die Jungs, die hier sind, das muss man auch mal sagen, das ist deren Hobby, hier gibt es nichts zu verdienen. Und das ist nochmal die Steigerung, wenn man sieht, welche Finanzen in der Bezirksliga und der Landesliga laufen. Da muss man wirklich den Hut vor ziehen, dass viele etliche Kilometer weg wohnen und die Fahrt drei mal die Woche plus Spiel auf sich nehmen. Von daher: Klasse!

Ich wollte hier auch noch einmal ganz besonders erwähnen und das sehen hier sicher genug Fans von uns genauso: ein ganz großer Dank an alle, vor allem an die Spieler, die zum Schluss nur ganz wenig zum Einsatz gekommen sind oder vielleicht gar nicht. Die gilt es hier an der Stelle auch zu würdigen, denn ohne diese uneingeschränkte Bereitschaft, wäre das alles auch nicht möglich gewesen.

Mario: Da wir so einen großen Kader hatten, konnten wir ja wirklich die Stärken von jedem Einzelnen nutzen. Da kann ich mich dann noch an Oidtweiler, an den Aschenplatz, erinnern, wo wir dann unseren Tower mit Alex Lukas gebracht haben, eines der wenigen Spiel für ihn von Anfang an.

Der hat eine Riesenpartie auf der Asche gemacht, hat jeden Zweikampf gewonnen, vorne war er sehr torgefährlich und so konnten wir da seine Stärke nutzen. Hätten wir da eine Diva gehabt mit seinen Stärken, die hätte vielleicht nach den ersten zehn Spielen gesagt: nee, lass mal, ich mach mir Sonntags lieber was anderes. Davon hatten wir keinen in der Truppe und auch deshalb hat es richtig Spaß gemacht. Man hatte nicht immer die Bauchschmerzen, Spieler draußen zu lassen, weil sie alle trotzdem im Training Gas gegeben haben und erst recht, wenn sie reinkamen.

Andre: Für uns Trainer ist das nach der Corona-Phase auch ein Vorteil. Es sind jetzt fünf Wechsel erlaubt und man kann ein Spiel massiv beeinflussen mit den Spielern, die von außen auf den Platz kommen. Und wenn man da fünf Jungs hat, die keine Lust haben, dann kann man das Spiel vergessen. Die Bank ist fast schon entscheidend für den Spielausgang.

Mario: Wir haben auch fast jedes Spiel fünfmal gewechselt, bis auf das letzte Spiel gegen Waldenrath, da ist das bei uns leider untergegangen, da haben wir nur viermal gewechselt, aber sonst haben wir fast immer das Kontingent ausgeschöpft. Wir konnten dann wechseln ohne Qualitätsverlust und so wie wir frische Leute gebracht haben, hat uns das auch oft im Spiel weitergebracht.

Zum Ende der Saison ist mir noch aufgefallen, als die Mannschaft quasi ausgeschöpft war und es von selbst nicht mehr weiter ging, gab es zweimal das „goldene Händchen“ von der Bank. Einmal gegen Lieck, als Kristian Wurzer reinkam und Dominik Hahn nach vorne beordert wurde und zum anderen mit der Einwechslung von Florian Storms in Eicherscheid.

Andre: Manchmal haben wir auch einen Plan als Trainer. Wir setzen uns natürlich die ganze Woche damit auseinander. Wir haben manchmal auch einen Plan B und C, aber die Spieler müssen es natürlich auch umsetzen. Wenn wir in Eicherscheid vorher zum Florian Storms, der ja verletzt war, gesagt haben: du kommst in der 46. oder 60. Minute rein, dann muss er natürlich der Sache zustimmen bzw. wollen. Mit Dominik gegen Heinsberg, das war abgestimmt, wenn wir gewinnen müssen und in dem Fall mussten wir ja, weil Brand auch gewonnen hat. Und dann haben wir die Punkte da auch eingefahren, ebenso in Eicherscheid. Die Spieler, die reinkommen, entscheiden manchmal das Ding und manchmal haben wir auch ein bisschen Ahnung.

Mario: Bei fünf Wechseln ist es nicht ganz so schwer.

Also, was ein langer Atem ist, wissen wir, aber jetzt haben wir in der letzten Saison erfahren, was ein Lehnen-langer Atem ist. Und damit kommen wir mal zur Landesliga: sehen wir auch in der nächsten Saison den lehnenlangen Atem?

Mario: Von der Intensität her auf jeden Fall. So wie wir selber früher gespielt haben, war es eigentlich immer so: alles auf dem Platz lassen, immer Vollgas geben, deswegen sind wir beide auch relativ früh verletzungsbedingt ausgeschieden im Fußball. Das haben die Knochen nicht mitgemacht. Aber so stellen wir die Jungs ein, so wollen wir sie auch sehen. Wir werden wieder jedes Spiel auf Sieg spielen.

Andre: Genau. Wir wollen alles rein schmeißen. Wir müssen so schnell wie möglich ankommen in der Liga, wir müssen die Qualität der Gegenspieler annehmen und alles reinhauen, was geht. Was nachher dabei herumkommt, das wird man sehen. Wir spielen jetzt nicht mehr gegen Dorfvereine, sondern Sonntag kommt die U 23 von Düren, da spielt schon jemand mit, der hat letztes Jahr in der Regionalliga Nord in Bremen gespielt. Da kommen jetzt andere Kaliber, aber wir wollen uns dagegen stemmen und wir haben es uns ja auch verdient, da zu spielen. Es ist uns ja nicht geschenkt worden, die Jungs haben es sich verdient und das wollen wir natürlich genießen, auch mit den Zuschauern zusammen, die uns unterstützen ob zuhause oder auswärts. Das ist immer mega schön, zu sehen, wie viel Leute kommen und nicht nur zum Bierchen trinken, sondern wirklich zum Fußball, auch nach dem Spiel noch mit fachsimpeln, was uns Beiden auch immer viel Spaß macht.

Und das wollen wir alles genießen und dann natürlich als Ziel: drin zu bleiben und eine schöne Saison zu spielen.

Vor der Rückrunde letzte Saison hatten wir gesagt, dass unsere Stärke der breite Kader ist. Ist jetzt in der Landesliga vielleicht das Kollektiv unser Trumpf? Viele haben den Kader ausgetauscht und wir haben eine eingeschweißte Truppe.

Andre: Ja, es kann in einer Saison am Ende den Vorteil ausmachen. Ich sag immer: die Mentalität schlägt das Talent. So sehe ich das auf dem Platz, gerade auf dem Kunstrasenplatz, wenn du mental da bist, wenn du eine Mentalität zeigst im Spiel, kannst du jede talentmäßig überlegene Mannschaft schlagen. Aber über eine ganze Saison wird es natürlich schwierig, wenn man nur Mentalität hätte. Qualität muss auch da sein. Ich sehe fünf, sechs, sieben Spieler, die noch eine Klasse höher spielen könnten, wenn sie wollen. Es ist immer die Sache: man muss es wollen. Und die Mentalität ist entscheidend bei uns, dann kommt das ein oder andere Talent dazu. Aus der U 19 beispielsweise mit Ron Elsermann, wo ich immer wieder sage, der hat mega Talent oder auch von anderen Vereinen. Aus der U 19 von Beeck sind drei Jungs gekommen, wenn man sieht, wie jung die Neuzugänge sind. Wir sind die drittjüngste Mannschaft , wir müssen zusammenhalten. Anders geht es gar nicht.

Und ansonsten haben wir auch keine Chance in der Liga. Der Zusammenhalt ist wichtig, aber wir wollen auch spielerisch glänzen.

Jetzt haben wir vor dem Saisonstart schon mal richtig eine vor den Koffer gekriegt, was man vielleicht in der Vorrunde mal hätte erwarten können. Dass es schon in Schafhausen so weit war, ist sicher positiv zu sehen, weil dadurch der Mannschaft bereits vor dem Start nochmal richtig der Kopf gewaschen worden ist.

Mario: Der Sieg für Schafhausen ging auf jeden Fall in Ordnung. Vielleicht ein Törchen zu hoch. Da wurde uns aber relativ schnell gezeigt, was uns denn erwartet. In der Bezirksliga waren es sehr viele Kunstrasenplätze, da kamen wir halt besser mit zurecht, weil wir auch durchgehend auf Kunstrasen trainieren. Und im großen Kuhlert, da hat man gesehen, dass uns noch was fehlt. Auch in manchen Situationen, da waren wir ein bisschen zu grün für das Niveau. Ich glaube aber, dass wir uns weiter entwickeln, weiter steigern werden und wir so einen Schuss vor den Bug nicht mehr brauchen und auch nicht mehr kassieren werden.

Dann hätte ich auch gerne von Euch noch eine Prognose für die Landesliga-Saison gehört. Wir seht ihr die Mannschaft in der nächsten Saison? Wir haben ja eine sehr junge Mannschaft, was ist möglich?

Andre: Wir sind mittlerweile die viertstärkste Mannschaft im Kreis, das heißt schon was. Wir haben uns in den letzten drei Jahren dahin entwickelt. Es geht in die richtige Richtung. Wir wollen natürlich die Kluft schließen zwischen uns und Schafhausen bzw. Teveren. Dass wir da immer Stück für Stück ran kommen. Aber Schafhausen ist schon seit sieben Jahren in der Landesliga, Teveren noch länger, wir sind gerade im ersten Jahr da, das braucht Zeit. Aber im Fußball hat man natürlich nicht soviel Zeit. Man muss zusehen, dass man die Punkte holt, dass man Punkt für Punkt nach oben kommt oder bzw. Punkt für Punkt holt, ganz klar gegen den Abstieg. Und sich dabei spielerisch weiter entwickelt, so, dass man dann auch in den nächsten zwei, drei Jahren sieht: wir entwickeln uns da, wir können immer weiter nach oben marschieren. Die besagte Kluft ist noch ein bisschen groß, aber die wollen wir schließen nach und nach und das ist unser Ziel. Wir wollen so weit wie möglich nach oben in der Landesliga. Dass man natürlich nicht oben in der Landesliga mitspielen kann, das sollte jedem klar sein, aber wir wollen jedem Gegner Paroli bieten und jeder Gegner soll wissen: wir haben es verdient, hier zu spielen. Und niemand soll leichtfertig gegen uns die Punkte gewinnen.

Mario: Es ist eigentlich alles gesagt worden. Schön wäre es, wenn wir relativ schnell unsere Punkte holen, um mit dem Abstieg dann nichts zu tun zu haben. Es ist vielleicht noch einmal der Wunsch im Vergleich mit der letzten Serie, wo wir bis Mitte Juni alles reinhauen mussten, dass es schön wäre, sagen wir mal Ende April zu sehen: alles klar, nächstes Jahr geht es in der gleichen Liga weiter.

Und dann kann man auch vielleicht mal eine Verletzung auskurieren, mal was Neues austesten und nicht jedes Wochenende auf Hochspannung noch mehr graue Haare bekommen.

Der Zuschauerzuspruch ist schon da und es werden im Verein dahingehend zahlreiche Anstrengungen unternommen, das zu fördern. Viele haben gemerkt, was hier geboten wird und stehen auch hinter der Mannschaft. Da bleibt mir noch, der Mannschaft viel Erfolg zu wünschen und dass wir hier als Fans des SV Helpenstein wieder eine große Saison genießen können.

Andre: Das muss man natürlich sagen: wir sind alles Hobbykicker. Und wir sind auch Hobbytrainer, das muss man ja auch mal sehen. Wir stecken da viel Leidenschaft rein, aber natürlich betreibt man den Aufwand auch, um den Zuschauern, die nach hier kommen, Freude zu bereiten. Die Leute sollen Freude haben, beim Bierchen und beim Würstchen. Und dazu zählt auch, dass man sich auf dem Platz benimmt. Das habe ich der Mannschaft auch gesagt. Natürlich muss man emotional da sein, aber man muss sich benehmen, den Verein gut vertreten und die Mannschaft puschen. Und dann wollen wir hier schöne Sonntage haben, mir wäre noch lieber Freitagabende oder Samstagabende, da wäre noch mehr los, noch mehr Remmidemmi. Dazu muss natürlich der Gegner mitspielen.

Am vierten Spieltag haben wir jetzt in Teveren ein Freitagabendspiel. Das wird wahnsinnig schön werden, im Heidestadion zu spielen in Teveren, wo ja schon Regionalligapartien gespielt worden sind. Das wird ein Highlight werden, für solche Partien lebt man. Und vielleicht spielen wir irgendwann noch einmal auf dem Tivoli.

Vielen Dank für das Interview Euch Beiden und dann für Sonntag zum Saisonstart viel Erfolg und möglichst drei Punkte.

Dankeschön

Interview mit Dominik Hahn vom 19.08.2022

hahn
Dominik, ich wollte zunächst noch einmal einen Rückblick auf die letzte Saison werfen, weil sie für uns so ganz besonders war. Wir sind ungeschlagen und auch verdient Meister geworden. Was sind – aus heutiger Sicht – deine Eindrücke vom letzten Fußballjahr?

Es ist immer erst einmal was Schönes, aufzusteigen. Und dann auch noch ungeschlagen zu bleiben: ich glaube, so eine Saison spielt man sehr selten als Fußballer und sie wird einem nach dem fußballerischen Werdegang noch in Erinnerung bleiben. Und im Anschluss daran noch die schöne Feier, es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Ich habe extra bei Fussball.de nachgesehen. Es ist keiner Mannschaft seit 2003 (so lange geht deren Statistik) in allen vier Bezirksligen gelungen, ungeschlagen zu bleiben.

Von der Kreisliga D bis zur Bundesliga kommt es in den seltensten Fällen vor, dass man ungeschlagen bleibt. Da die Bezirksliga keinesfalls eine schlechte Liga ist, würde ich das mal ein Phänomen nennen, dass man dies erreicht hat.

Du bist hier durch deine drei Jahre in der Mittelrheinliga vielleicht der Spieler mit der meisten Erfahrung in der Mannschaft. Ist das für Dich etwas ganz Besonderes hier mit den eigenen Leuten aufzusteigen?

Mit den eigenen Leuten, du sagst es schon, wenn man mal guckt: ein Großteil der Jungs, die ich noch in der A-Jugend trainiert habe, sind dabei gewesen. Und dann von jedem Einzelnen den Entwicklungsschritt zu sehen, das ist was Schönes. Von den 2000er Jahrgängen an, bis zu den Jahrgängen 2003/04, da habe ich viele von den Jungs trainiert in Helpenstein. Und mit Freunden und seinem Bruder Fußball zu spielen ist ja auch nochmal etwas anderes, einfach schöner.

Dadurch hast du ja quasi doppelten Erfolg beim Aufstieg gehabt. Ist denn für Dich jetzt die Landesliga sportlich ein besonderer Anreiz, bzw., hätte man es nicht geschafft, würde Dir dann sportlich etwas fehlen?

Sagen wir es mal so: ich bin ein sehr ehrgeiziger Spieler und mein Ziel ist es natürlich, so hoch wie möglich zu spielen. Wenn in ein, zwei Jahren nochmal ein Angebot kommt und ich beruflich nicht mehr so eingeschränkt bin, dann kann ich mir auch vorstellen, eventuell noch einmal höher zu spielen. Aber es muss halt auch alles passen, die Rahmenbedingungen bei einem neuen Verein und wie es sich hier auch weiterentwickelt, was in den nächsten Jahren die Ziele sind, das muss man dann Schritt für Schritt alles angehen und auch offen und ehrlich miteinander kommunizieren.

Aus meiner Sicht ist ein Schlüssel für den Erfolg gewesen, dass die Lehnen-Brüder aus Dir als einem sehr guten Einzelspieler gerade auch in der Rückrunde einen sehr guten Mannschaftsspieler geformt haben.

Wir hatten eine Saisontaktik, die wir vom ersten Spieltag an, bis zum letzten Saisonspieltag knallhart so durchgezogen haben. Ob es Misserfolge gab oder Erfolge, wir haben es trotzdem durchgezogen. Wenn es mal nicht so funktioniert hat, haben wir es trotzdem so durchgezogen, dass es klappte. Und, ja, von einem guten Einzelspieler zu einem guten Mannschaftsspieler: ich glaube, ich habe schon immer mannschaftsdienlich gespielt. Dass ich hier vielleicht die meiste Verantwortung habe oder dass sich von den Jungs der ein oder andere auf mich verlässt, dass ich vielleicht noch am Ende das Spiel entscheide. In jedem Team gibt es so einen Spieler, wo sich der ein oder andere drauf verlässt. Bei Arnoldsweiler habe ich mich da auch auf den ein oder anderen verlassen, weil die schon erfahrener waren, älter waren, vom Spielerischen her besser zu dem Zeitpunkt. Das ist im Prinzip vollkommen normal, aber man hat in der Vorbereitung auch gesehen, wenn ich nicht dabei war, dass die Jungs auch ohne mich klar gekommen sind. Dann weiß auch jeder, dass die mehr als 100% geben müssen und sich auf keinen mehr verlassen können, der dann eventuell das Spiel entscheidet. Ich finde, dass die Jungs sich nicht auf mich verlassen sollten, es kann immer was passieren, eine Verletzung, eine rote Karte. Am besten wäre natürlich, wenn die Jungs immer ihre 100-110% abrufen würden, dann würden wir wieder auf eine neues Level :kommen. Dennoch muss man auch bedenken: wir haben diese Saison wieder eine sehr junge Mannschaft, wo auch der ein oder andere eventuell mal ein Leistungstief haben wird, wo dann die erfahrenen Jungs das Quäntchen mehr tun müssen.

Ja, rot, haben wir genug gesehen jetzt vor der Saison.

Das war halt so, dass ich ein bisschen frustriert war, weil es nicht so lief, wie ich es erwartet habe. Es sind halt auch viele neue Jungs dazu gekommen, alles junge Spieler, die sich noch integrieren müssen in der Mannschaft. Da hatte ich das Gefühl, dass ich als Einzelspieler sehr viel allein machen musste, um voranzugehen, um die Jungs mitzuziehen. Das haben wir aber auch schon alles mannschaftsintern besprochen. Wenn man so Spiele wie in Königsdorf sieht, dass man da von einem Innenverteidiger nicht erwarten kann, dass man von hinten nach vorne durchlaufen muss, damit wir Torchancen kreieren. Das finde ich alles schwierig und das hat mich dann frustriert, weil ich so ehrgeizig bin. Und weil ich es auch von den Jungs anders erwarte, bzw. kenne und dann schieße ich auch schon mal übers Ziel hinaus.

Da geht auch viel Energie bei weg, die Du dann nicht auf den Platz bringen kannst. Sehen wir dann in der Landesliga mehr den mannschaftsdienlichen Dominik oder eher den ungestümen?

Ich versuche immer, den mannschaftsdienlichen zu geben. Es ist manchmal einfacher gesagt als getan. Aber da muss ich als Spieler selber noch was lernen, auch jetzt als Kapitän, da kommt ja noch mehr Verantwortung auf mich zu. Dementsprechend muss ich mich da in gewisser Weise zügeln und mich selber beruhigen, das muss ich letztlich alleine für mich ausmachen.

Das Zuschauerinteresse beim SV Helpenstein ist in der Rückrunde der Bezirksliga stark angestiegen und wir hoffen, dass wir in der Landesliga da so weiter machen können mit dem Zuspruch. Ist das für dich oder für euch sehr wichtig, dass unsere Zuschauer Rückenwind geben?

Wenn die Zuschauer uns anfeuern, das ist schon sehr schön. Ich persönlich bin eher so jemand, der die Dinge, die von außen reingebracht werden, komplett ausblenden kann, für mich zählt da im gewissen Sinne nur das Viereck, sagen wir mal. Ich versuche das aber in hitzigen Situationen auszuschalten, wenn man z.B. die Spiele in Oidtweiler oder Donnerberg gesehen hat. Dem ein oder anderen jüngeren Spieler muss man da vielleicht noch einmal sagen: bleib cool, mach dein Ding, mach unser Ding, aber ansonsten ist es immer toll, wenn wir die Zuschauer hinter uns wissen.

Letzte Frage: wie ist deine Prognose für die neue Saison für unsere Mannschaft?

Das ist mit den Prognosen immer so eine Sache: wir sind gut vorbereitet, die neuen Jungs sind auch gut mit dabei, wir sind alle fit. Es ist aber schwierig einzuschätzen. Man kennt die anderen Mannschaften im allgemeinen nicht so gut, dass man es entsprechend einschätzen kann. Aber in jeder Liga ist jede Mannschaft zu schlagen. Jeder kann jeden schlagen und: umso mehr Spiele wir gewinnen, desto mehr Spaß haben wir.

Dann wünsche ich für Dich und die Mannschaft maximalen Erfolg. Vielen Dank.

Dankeschön.

Interview mit Christian Koerfer 12.08.2022

koerfer
Christian, die neue Saison in der Landesliga hat jetzt gerade erst angefangen und unsere Mannschaft hat eine außergewöhnliche letzte Spielzeit in der Bezirksliga erlebt. Was sagst du aus heutiger Sicht spontan zu dieser Leistung?

Definitiv spielt man so eine Saison nicht ein zweites Mal. Ungeschlagen durch eine Bezirksliga durchzuwandern ist schon ein Meilenstein. Und es waren auch richtig gut heraus gespielte Siege dabei und am Ende sind wir verdient aufgestiegen.

Meilenstein ist schon ein tolles Wort dafür. Du selbst hast mit 17 Toren auch Akzente gesetzt, die allermeisten davon in der Hinrunde. In der Rückrunde waren es weniger Tore, die du erzielen konntest. Was ist da der Unterschied gewesen?

Das hat viele Gründe. Die Gegner stellen sich auf unseren Spielstil ein, die wissen natürlich auch, dass wir viel über die einzelne Spitze machen und haben mich dann auch besser gedeckt. Dafür habe ich in der Rückrunde aber auch mehr Tore vorbereitet, das ist genauso wichtig. Als Stürmer wird man sicher immer an Toren gemessen, aber insgesamt kann ich zufrieden sein mit der Saison und habe der Mannschaft geholfen.

Vor der Rückrunde der letzten Saison haben wir gesagt, dass unsere Stärke der breite Kader ist. Jetzt vor der neuen Saison ist es da vielleicht so, dass unsere Stärke das Kollektiv ist?

Das ist bei uns auch sehr wichtig, beim Trainerteam und beim Spielerrat. Wir haben gesagt, wir wollen Spieler haben, die sich integrieren wollen, viel Lust und Hunger haben, die Gas geben wollen. Wir haben einen Kader von 28 Spielern, das ist schon sehr gut und wir haben auch viele Spieler mit großem Talent, die es natürlich auch bringen müssen und auch heiß sind, dieses Talent zu zeigen. Und das Kollektiv ist heiß, die haben Hunger, die haben Bock auf die Landesliga und wir wollen da auch eine gute Rolle spielen.

Jetzt haben wir letzte Woche in Schafhausen schon mal richtig eine auf den Deckel bekommen, das war vielleicht auch mal gut für den Saisonaufbau. Du hast große Landesliga-Erfahrung: wo müssen wir uns noch verbessern?

Ich sag auch, das war zum richtigen Zeitpunkt. Ich sehe aber auch Schafhausen als Titelanwärter in der Landesliga, da kann man mal verlieren. Was natürlich sehr wichtig ist: dass unsere jungen Spieler merken, dass in der Landesliga viel schneller gespielt wird, auch robuster gespielt wird.

Da müssen ein paar Jungs noch dran arbeiten, um körperlich standfester zu werden, um dann halt auch das Spiel durchzubringen. Aber dafür haben wir auch anderes in die Waagschale zu werfen. Wir sind spielerisch sehr stark, haben sehr schnelle Jungs dabei und da darf man optimistisch bleiben, dass das Robuste dann noch kommen wird.

Für uns ist die Landesliga auch ein Abenteuer. Wir haben eine sehr junge Mannschaft, die Neuzugänge sind alle zwischen 19 und 21 Jahren. Es hat den Anschein, dass alle hungrig sind, wie du es gesagt hast, dass alle brennen. Hat man dann nicht auch schnell den richtigen Dreh raus, wie man dann in der Landesliga auftreten muss?

Definitiv ist das so. Alle haben sehr gut mitgezogen bis heute, da hat es der Trainer schwer, wen er nächste Woche, wenn es richtig losgeht, aufstellt. Wir müssen zusehen, dass wir uns dem Niveau halt schnell anpassen und dann auch unser Spiel auf den Platz bringen und uns da durchsetzen.

In Zweikämpfen noch robuster werden, da ja auch nicht mehr so zimperlich gepfiffen wird, wie wir das schon in Schafhausen selbst erfahren mussten, dann können wir auch eine gute Partie spielen in der Landesliga.

Im Fussballverband Mittelrhein gab es jetzt vor der Saison eine Reform. Aus der Mittelrheinliga ist eine 16er Gruppe gemacht worden, es gab drei Absteiger in unsere Staffel rein, dazu noch Köln-Lindenthal, die in der letzten Saison Vierter in der Staffel 1 waren. Es hat den Anschein, dass die Staffel 2 so stark ist wie seit Jahren nicht mehr. Ist das aber nicht auch gleichzeitig für uns ein Vorteil, dass wir sehen, wir müssen von Anfang an hellwach sein?

Es sind ein paar gute Mannschaften neu dabei, die man sicher nicht unterschätzen darf. Ich sehe es, da bin ich ehrlich, ein bisschen anders, weil in der Landesliga jetzt sehr viele Mannschaft stammspielerlos geworden sind. In Rott sind sehr viele weggegangen und es sind auch sehr viele Spieler in tiefere Ligen reingegangen. Ich sehe die Landesliga in der kommenden Saison nicht so stark wie im letzten Jahr, das bedeutet aber natürlich nicht, dass man einen Gegner unterschätzen darf. Dementsprechend müssen wir von der ersten Minute an hellwach sein und versuchen, unser Spiel durchzuziehen.

Gut, du bist der Spieler mit der großen Erfahrung, dann nehme ich deinen Eindruck über die Staffel 2 mal an. Wenn mal mal überschlägig durchsieht, wie viele Wechsel da ablaufen, dann kommt man ja wieder auf den Kollektiv-Gedanken. Den haben die anderen Teams vielleicht gar nicht so. Da sind zehn Neue, die sich erst einmal finden müssen und die sich auch grün sein müssen.

Das ist definitiv so. Das muss man hier dem SV Helpenstein zugute halten. Hier kommen die Jungs kostenlos spielen, die haben einfach Bock auf so ein System. Wir wollen zusammen spielen, wir wollen hier zusammen was erreichen und das merkt man. Wir sind zusammen geblieben und haben uns noch verstärkt mit einigen jungen, hungrigen Spielern, auch auf dem Bezirksliga-Niveau. Und so kann man es auch machen. Als Kollektiv zusammen halten und jeder gibt für den anderen alles.

Die Euphorie im Zuschauer- und Fan-Kreis scheint wirklich Fahrt aufgenommen zu haben. In der Rückrunde der letzten Saison hat sich was entwickelt, was hoffentlich vom Zuspruch her weiter anhält und was sicher auch die Mannschaft auf dem Platz spürt. Wir hatten ja gewissermaßen in Eicherscheid ein „Heimspiel“.

Das merkt man sehr gut. Alleine in der letzten Saison, wie viele da auswärts mitgekommen sind, das hat uns gepuscht, das hat uns auch zum Aufstieg gebracht, da bin ich ganz ehrlich. Wenn von außen Stimmung kommt, man dadurch gepuscht wird, dann gibt man nochmal ein paar Prozent mehr. Und jetzt – das erste Mal überhaupt – Helpenstein in der Landesliga, für den jungen Verein auch was sehr Großes. Und wir wollen auch was Großes erreichen.

Was ist denn – letzte Frage – deine Prognose für die neue Saison für unseren Verein?

Ich sage, wenn wir uns schnell eingewöhnen, und auch auf das Niveau kommen, dann ist mein persönliches Ziel, Tabellenplatz 5-7. Es ist, so denke ich, auch realistisch, weil so ein Aufstiegsjahr meistens etwas einfacher ist. Man wird auch nochmal unterschätzt, heißt aber natürlich im Umkehrschluss nicht, dass wir nicht Gas geben müssen, aber ich wäre auch schon zufrieden, wenn wir einen guten Mittelfeldplatz belegen.

Gut, dann danke ich Dir für das Interview und wünsche maximalen Erfolg.

Dankeschön.

Interview mit Ron Elsermann vom 17.08.2022

Elsermann
Ron, die letzte Saison war für die Mannschaft und die Zuschauer in gewisser Weise atemberaubend. Wie hast du die Spielzeit – aus heutiger Sicht gesehen – für Dich erlebt?

Ich war in der letzten Saison noch A-Jugend-Spieler, im zweiten Jahr, und durfte dann immer schon mit die Spiele begleiten und am Training teilnehmen. Gerade in der Rückrunde habe ich dann meine ersten Einsatzminuten bei den Herren bekommen. Ich habe die Saison als „wahnsinnig“ wahrgenommen, es war ein mega Erlebnis, sofort in den Herren-Fußball so einzusteigen, mit so einer Mannschaft, mit so einer Leistung und so einem Erfolg. Das ist natürlich schwer sich vorzustellen, dass man so ein Erlebnis sofort wieder hat. Ich war mega glücklich, dass ich in die Mannschaft so gut aufgenommen wurde und es hat richtig Bock gemacht, die letzte Saison so abzuschließen.

Ich erinnere mich, dein erstes Spiel war gegen Vaalserquartier, wo wir Jörg Heinrich als Gast bei uns auf der Anlage hatten und du fast das besondere Trikot als bester Spieler unserer Mannschaft bekommen hast. Jetzt bist du mit Henrik Hayen zusammen einer der beiden Youngsters/Youngstars aus unserer A-Jugend, die so durchgestartet sind. Ihr beiden habt immer sehr viel gemeinsam gemacht, hast du mal gesagt, gerade in den letzten Jahren.

Ich spiele mit Henrik schon sehr lange zusammen, schon als wir noch ganz klein waren, haben wir schon bei Wegberg-Beeck in der Jugend zusammen gespielt, F-Jugend, E-Jugend, dann haben wir auch in Jugendauswahlmannschaften zusammen gespielt. Umso mehr freut mich, dass wir jetzt hier auch im Seniorenfußball wieder zusammengefunden haben und hier zusammen spielen können. Gerade für die neue Saison haben wir aus Beeck noch einmal Neuzugänge bekommen, die auch damals schon mit Henrik und mir zusammen gespielt haben und die wir von klein auf kennen.

Wir haben etliche Neuzugänge, dann ist der Kampf um die Plätze sicher auch immer eng und spannend. Du bist eher ein offensiverer Spieler, die haben es naturgemäß schwerer als ein Spieler im Defensivbereich, der schon mal schneller glänzen kann als ein Spieler in der Offensive, der da vorne, wo es weh tut, etwas zustande bringen muss, gerade auch als junger Spieler.

Die Konkurrenz ist auf jeden Fall groß, wenn man das so sagen kann, aber ich bin da zuversichtlich, gerade auch vom Trainerteam her, dass da jeder seine Chance bekommt, um sich zu beweisen. Jeder bekommt da genügend Möglichkeiten zu spielen, auch auf verschiedenen Positionen. Ich habe in der Vorbereitung mehrere Spiele auf der 6, auf der 10 oder über die Außenbahn gemacht und das ist einfach wunderbar, dass man da gucken kann, wo liegen genau die Stärken und wo kann ich mich da für das Team so einbringen, dass sowohl das Team weiter kommt, aber dass ich mich auch selbst sportlich weiter entwickele.

Wir haben ja beobachten können, dass du ein Riesenfußballtalent bist, was die Trainer auch im Interview wiederholt bestätigt haben. Als Zuschauer freut es einen, wenn du dann auch Einsatzzeiten in der Landesliga bekommst, die ja nochmal einen weiteren Sprung nach oben darstellt.

Auf jeden Fall. Ich bin da sehr zuversichtlich und habe auch mega Bock darauf, gerade weil ich in der letzten Saison aus beruflichen Gründen auch nicht soviel mittrainieren konnte. Deswegen freut es mich, dass ich bisher bei jeder Einheit dabei war und das alles mit begleiten kann. Ich bin positiv gestimmt, dass die Entwicklung so weiter läuft, dass ich dieses Jahr erste Landesligaerfahrungen mitnehmen und die ersten Spielminuten sammeln kann und dementsprechend meinen Teil zum sportlichen Erfolg beitrage. Ich bin einfach voller Energie und Zuversicht und habe einfach mega Bock den Herrenfußball kennenzulernen und bin dankbar, mich auf dieser riesigen „Landesligabühne“ präsentieren zu dürfen.

Ich finde es spannend, zu sehen, wie gelingt es einem noch sehr jungen Spieler Erfahrung zu sammeln und gleichzeitig ruhig zu bleiben, um das alles einzusammeln, mitzunehmen, was dich dann später vielleicht einmal prägen wird, ohne aber dabei vom Boden abzuheben?

Was mir dabei hilft, das sind gerade bei uns die Teamkollegen. Wir sind zum größten Teil eine sehr junge Mannschaft, ganz viele haben auf so einem Niveau noch keine Erfahrung. Gerade wenn die Führungsspieler nur ein paar Jahre älter sind, dann gibt es einem das Gefühl, dass man da selbst auch dran bleiben kann. Das sind die Punkte, an denen man sich orientieren kann. Ich denke, gerade dadurch, dass wir so jung sind und alle im selben Boot sitzen, können wir uns gegenseitig pushen.

Eine Abschlussfrage noch: was ist deine Prognose für die Landesligasaison für unsere Mannschaft?

Oh, schwierig, erst einmal die Klasse halten. Es wäre natürlich super, wenn wir mehrere Jahre Landesliga spielen könnten. Da bin ich aber auch durchaus positiv gestimmt. In meinen Augen sollte auch nicht nur das Hauptziel sein, die Klasse zu halten, sondern wir wollen so weit oben spielen, wie es nur geht. Ob das am Ende ein Platz im Mittelfeld sein wird, ob es kurz vor dem Klassenerhalt endet, das muss man dann sehen. Ich schätze uns jedenfalls so ein, dass wir ein sehr junges Team sind, für das es gilt, Erfahrungen zu sammeln. Nach Beeck, Schafhausen und Teveren sind wir momentan die Nr. 4 im Kreis Heinsberg. Und das ist schon ein sehr gutes Niveau, dass wir definitiv halten und, wenn möglich, sogar noch ausbauen wollen.

Wir sind alle sehr wohl gestimmt für die Landesliga, sind sehr optimistisch und freuen uns am Sonntag auf die neue Bühne. Vielen Dank.

 

Interview mit Henrik Hayen vom 17.8.2022

hayen
Du hast im letzten Jahr innerhalb und mit der Mannschaft eine ganz außergewöhnliche Spielzeit erlebt. Was sind da für Dich die Eindrücke, die hängengeblieben sind?

Es sind sehr viele Eindrücke gewesen im ersten Jahr bei den Senioren, noch als A-Jugendlicher, da konnte ich viel mitnehmen. Das Spiel bei den Senioren ist vor allem sehr robust, wenn man es mit der A-Jugend vergleicht. Es hat sehr viel Spaß gemacht, mit dem Team zu spielen. Gerade, wenn man Erfolg hat, dann macht es immer noch mehr Spaß. Und der Aufstieg, der uns alle zusammen geschweißt hat, auch die Mannschaftsfahrt hat uns nochmal näher zusammen gebracht. Wir sind nicht nur ein Team, sondern mit der zweiten und dritten Mannschaft wie eine Familie, wo jeder für jeden da ist.

Man sieht, dass gerade die jungen Spieler in der ersten Mannschaft immer sehr gut aufgenommen werden und sehr gut unterstützt werden, was auch sehr wichtig ist, wenn man im Team Fuß fassen will.

Ich als A-Jugendlicher wurde sehr herzlich aufgenommen im letzten Jahr mit Emre als Kapitän, der jetzt leider nicht mehr dabei ist, aber bei Dominik als meinem A-Jugend-Trainer ist es genauso. Er hat mich da auch mitgezogen und ist jetzt in dieser Saison unser Kapitän.

Mich hat es sehr positiv überrascht, dass Du zwischendurch mal nie in ein Loch gefallen bist. Du hast immer konstant deine Leistung gebracht und bist immer am Ball geblieben, wenn man es mal so ausdrücken will.

Erst einmal Danke für das Kompliment. Aus meiner Sicht als Fußballer ist es natürlich immer noch etwas anderes. In der Hinrunde habe ich anfangs zwei Tore gemacht, einen Assist, zum Anfang der Rückrunde bin ich dann aber nicht mehr dabei gewesen. Da war aus meiner eigenen Sicht ein Unterschied, den ich da gesehen habe. Da muss man dann angreifen. In den Vorbereitungsspielen habe ich jetzt drei Tore gemacht und hoffe, dass ich da jetzt in der Meisterschaft direkt dran anknüpfen kann. Das Loch, was ich da für mich gesehen haben, das war nach Corona, da hatte ich dann eine Zeit lang auch Luftprobleme. Aber jetzt kann ich wieder voll angreifen.

Mit Corona, das war ja dann körperlich. Ich meinte eher das Mentale, dass man eventuell ein bisschen den Boden unter den Füßen verliert und auf einmal kriegt man das nicht mehr hin, was einem vorher so leicht gefallen ist.

Mental ist alles gut gelaufen. Zum Schluss der Saison war es natürlich schwieriger geworden. Wir lagen schon mal 1:0 hinten, schaffen wir das überhaupt noch, wir müssen siegen, weil Brandt ja auch immer gesiegt hat. Aber das haben wir gut überstanden, weil wir dann auch immer die Tore geschossen haben und die Spiele für uns entschieden haben.

Jetzt hast du auch in so einem Jahr unheimlich viel Erfahrung gesammelt. Man kann das gar nicht so genau auf den Punkt bringen, aber davon wirst du sicherlich in den nächsten Jahren viel von zehren und profitieren können.

Auf jeden Fall war der Fußball in der Bezirksliga sehr viel schneller als in der Jugend. Es ist schwierig, die Qualität von der ersten Mannschaft, von der Bezirksliga aufzunehmen. Aber das habe ich gut angenommen und versucht, so gut wie möglich umzusetzen und jetzt merke ich auch, dass die Passgenauigkeit und alles was sonst noch dazugehört zum Fußball zurückkommt und mehr Leidenschaft dabei ist. Das erste Jahr mit der Mannschaft hat mir sehr gut getan und im zweiten will ich daran anknüpfen.

Jetzt geht es qualitativ noch einmal eine Klasse höher. Die Landesliga ist schon eine besondere Liga. Da ist kein schwacher Gegner mehr dabei, es wird richtig was verlangt über 90 Minuten. Man muss sicher sportlich noch einmal eine Stufe höher steigen können.

Auf jeden Fall. Über 90 Minuten wird man sich richtig abrackern müssen. Da geht es sicher hin und her auf dem Platz, wie z.B. in der Bundesliga. Wenn die schwächere Mannschaft vorne ein Tor schießt, sich dann hinten rein stellt, dann gewinnen die da auch manchmal das Spiel. So sieht es wohl auch in der Landesliga aus. Mit dem ersten Spiel gegen den 1.FC Düren 2 hat man eine junge Mannschaft und da muss man einfach Vollgas geben, weil die sicher auch Vollgas geben werden.
Man muss versuchen, mit drei Punkten in die Saison zu starten und hier bei uns zuhause, in unserem Hexenkessel, die Punkte zu behalten, weil die Punkte auswärts schwieriger zu holen sein werden.

Was ist denn deine Prognose für die Mannschaft in der kommenden Saison?

Für mich, ganz klar, ist der Fokus, dass wir jedes Spiel gewinnen, wie der Trainer das auch sagt. Man kann jedes Spiel gewinnen, jede Mannschaft hat immer eine gewisse Chance zu gewinnen, so sehe ich das auch in der Landesliga. Für mich ist es keine Frage, dass wir in der Liga drin bleiben.

Mit einem guten Kader, wenn wir alle fit sind und bleiben, dann haben wir auf jeden Fall die Chance, im Mittelfeld zu stehen. Egal ob oberes Mittelfeld oder mittleres Mittelfeld, auf jeden Fall so, dass wir nicht um dem Klassenerhalt kämpfen müssen. Wenn wir alle an einem Strang ziehen und jeder für jeden kämpft, dann werden wir das Ziel erreichen.

Dann wünsche ich der Mannschaft und auch speziell Dir, dass Du weiter auf deinem Leistungsniveau spielen kannst.

Dankeschön.

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Termine

Okt
2

02.10.2022 15:00 - 16:45

Okt
9

09.10.2022 13:00 - 14:45

Okt
9

09.10.2022 15:00 - 16:45

Okt
9

09.10.2022 15:30 - 17:15

Den ausführlichen Kalender für alle Spiele der Seniorenmannschaften - auch zum Importieren oder Synchronisieren mit der eigenen Kalenderapp - finden Sie hier

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Christoph Geiser

Christoph fragt nach

In dieser Kolumne interviewt Christoph Geiser  Personen rund um unseren Verein, mit dem Schwerpunkt auf unserer 1. Mannschaft. Eigentlich sind diese Interviews als Beitrag für unsere vier Mal im Jahr erscheinende Vereinszeitung gedacht, können da aber in der Regel aus Platzgründen nicht vollständig gedruckt werden. Daher jetzt diese Kolumne auf unserer Vereinshomepage, in der die Interviews schon vor Erscheinen der nächsten Ausgabe vollständig veröffentlicht werden.

Für die September-Ausgabe unserer Vereinszeitschrift, die Ende des Monats erscheinen wird, hat Christoph  ANdré und Mario Lehnen (Trainer 1. Mannschaft) sowie Dome Hahn, Christian Körfer, Ron Elsermann und Henrik Hayen (Spieler 1. Mannschaft) interviewt.

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20220606Vereinsheim

Seit  Juni 2020 ist Rachel Wedel als Nachfolgerin von Martina und Jupp Mainz die Pächterin des Vereinheims des SV Helpenstein e.V. 1991. Unterstützt von Ehemann Vladimir Knyazev und ihren Kindern bemüht sie sich immer, ihren Gästen ein attraktives Angebot zu machen.

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btnBlauFussballfeld

Sportanlage PROFISEC ARENA

Der SV Helpenstein verfügt über ein schönes und vor allem großes Sportgelände mit einem Kunstrasenplatz und einem Rasenplatz. In 2014 wurde auch die Doppeltribüne (deckt beide Plätze ab) fertiggestellt. In 2020 laufen verschiedene Projekte: zur Bewässerung des Rasenplatzes wurde ein Brunnen errichtet, die Flutlichtanlagen auf beiden Plätzen werden mit Landes- und Bundesmitteln auf sparsame LED-Beleuchtung umgestellt und unsere Seniorenmannschaften bauen derzeit mit Unterstützung anderer Abteilungen des Vereins ein Beachsoccerfeld.

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Vereinshistorie

... . So geht heute mein Blick zurück auf eine vergleich­bare Situation aus dem Jahre 1991 mit der Fusion der beiden Vereine Blau-Weiß Dalheim und SV Arsbeck, die uns zunächst einen grossen sportlichen Aufschwung brachte, stieg

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SVH-News

Deftige, aber unnötige Klatsche bei Erftstadt-Lechenich

Vor dem Spiel und in der Halbzeitpause präsentiert eine  Cheerleader- oder Balletgruppe eine durchaus ansehnliche Show, an der sich auch Helpensteins Fans erfreuen können. Auch die Leistung der Helpensteiner Mannschaft ist in der Anfangsphase durchaus ansprechend. So geht ein Kopfball von Henrik Hayen nach einer Ecke in der 8. Minute nur knapp über die Querlatte und wenig später wird Christian Körfer im Strafraum gefoult, aber der Schiri, der direkt daneben steht. pfeift nicht. Dann verwandelt die Heimmannschaft in der 22. Minute mit etwas Windunterstützung eine Ecke direkt und wenig später fällt der Ball nach einem Schuss aus 20m - vielleicht etwas abgefälscht - hinter unserem Torwart ins Tor. Doch Helpenstein mischt weiter mutig mit und hätte noch vor der Pause ausgleichen können, doch in der 38. Minute verschießt Christian Körfer einen Foulelfmeter und kurz danach kommt Ibrahim Karpuz nach schönem Solo frei vor dem Torhüter zum Abschluss, doch der gegnerische Torhüter macht keinen Fehler und klärt stark mit dem Fuß. Kurz danach ist Halbzeit. Read more

25-09-2022 Hits:191 News Erste Super User

Helpenstein fährt den ersten Sieg in der Landesliga ein

Mit einem Punkt aus den ersten vier Spielen hat Helpenstein einen weitaus schwächeren Start hingelegt, als die Optimisten unter Helpensteins Fans nach dem fuminanten Aufstiegsjahr ohne Niederlage erwartet oder erträumt hatten. Der schwache Start hat sicher auch zu tun mit dem Fehlen wichtiger Spieler wie Dome Hahn oder Robin Jackels, aber bis dem Trainer alle Spieler wieder zur Verfügung stehen, wird es noch einige Spieltage dauern und die Mannschaft muss daher lernen, auch ohne einige Führungsspieler zu punkten. Trainer André Lehnen wirbelt heute die Mannschaft gegenüber dem Dremmen-Spiel kräftig durcheinander. Vor Torben Fritzsche spielen Höfels, Elsermann und Ciecior in der Dreierkette. Davor sichern Storms, Hayen und Hoitink die offnsiveren Han und Karpuz ab und im Angriff tummeln sich Schenesse und Körfer. Bei strömendem Regen liefern sich beide Mannschaften einen Abnutzungskampf, der nur selten zu gefährlichen Strafraumaktionen und Abschlüssen führt, der aber durchaus unterhaltsam ist. Leider erzielt der Gast  den ersten Treffer des Spiels. In der 35. Minute nämlich ist nach einer Flanke in den Strafraum ein Gästespieler schneller mit seinem Kopf am Ball als Torwart Fritzsche mit seinen Händen. Helpenstein läßt sich aber dadurch nicht aus dem Konzept bringen und such weiter seine Chance. Julian Hahn prüft den gegnerischen Torwart mit einem satten Schuss auf 14m, doch der Keepeer ist auf der Hut. Als sich Helpensteins Fans schon mit einer Gästführung zur Pause abgefunden haben, fasst sich Ron Elsermann ein Herz, dribbelt sich von der Mittellinie an durch ein halbes Dutzend Gegenspieler bis zum Strafraum, findet hier inmitten eines Pulks von Gegenspielern die Lücke und schiesst zum viel umjubelten Ausgleich ein. Read more

18-09-2022 Hits:527 News Erste Super User

Ausgabe 96 der Vereinszeitung erschienen

Soeben wurde die Ausgabe 96 unserer viermal im Jahr erscheinenden Vereinszeitung in Druck gegeben. Read more

12-09-2022 Hits:77 NewsStart Super User

Frühes Slapstick-Gegentor besiegelt Helpensteins Niederlage

Auch heute scheint die Sonne bei Helpensteins zweitem Landesligaspiel. Doch Helpensteins Personalsituation istweiterhin angespannt. Zwar hat Dome Hahn seine Gelb-Rot-Sperre letzte Woche verbüßt. Aber Helpensteins Zuschauer sehen ihn heute mit Krücken ins Stadion humpeln. An einen Einsatz ist nicht zu denken. Kristian Wurzer, Lukas Appel, Robin Langer fehlen weiterhin. Einzig Torwart Torben Fritzsche ist wieder zurück im Kader, dafür fehlen heute neu Niklas Hermanns und Christian Körfer. In der ersten Halbzeit sehen die Zuschauer ein von Rott dominiertes Spiel. Rott ist schneller, ballsicherer und ist schon nach zwölf Minuten auf der Siegerstraße, weil Helpenstein es schafft, den Ball gleich zweimal nacheinander dem Gegner im Fünfmeterraum in den Fuss zu legen. Beim ersten Mal geht das noch gut, beim zweiten Mal sagt Rott "Danke" und schießt den Ball ins Tor. Helpensteins junge Mannschaft ist dadurch noch mehr verunsichert, zeigt aber wenig später eine Reaktion, als Hendrik Höfels vom Rand des Sechszehner aus die Querlatte trifft. Auf der anderen Seite muss Torben Fritzsche zwei Eins-gegen- Eins-Situationen klären,womit die spielerischen Höhepunkte auf biden Seiten schon aufgeführt wären. Es ist dem Spiel sicher auch nicht zuträglich, dass der Unfall einer älteren Zuschauerin, weswegen ein Notarzt mit dem Hubschrauber eingeflogen wird,  zu zwei Unterbrechungen führt. Read more

28-08-2022 Hits:1122 News Erste Super User

Helpenstein erkämpft sich ersten Landesligapunkt

Helpensteins Debüt in der Landesliga findet zuhause bei strahlendem Sonnenschein statt. Die Zuschauerzahl ist durchschnittlich, zum ersten Landesligaspiel der Vereinsgeschichte hat man vielleicht mehr erhofft, aber vielen wird es einfach zu heiss gewesen sein. Immerhin fand der Vertreter der Stadt Wegberg schlechthin den Weg in die Profisec-Arena, nämlich Michael Stock, der Bürgermeister der Mühlenstadt Wegberg. Bei Helpenstein fehlen etliche "alte Hasen" wie Dominik Hahn (Gelb/Rot), Kristian Wurzer (Urlaub), Lukas Appel (verletzt), Torben Fritzsche (verletzt) und Robin Langer. Deswegen sehen die Helpensteiner Zuschauer etliche noch wenig bekannte Gesichter in der Startelf. Diese ist mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren sehr jung, wobei durch Niklas Hermanns (28) und Christian Körfer (31) der Wert noch nach oben gedrückt wird. Aber in Dürens Startelf ist kein Spieler über 23, so dass hier das Durchschnittsalter bei knapp 20 Jahren liegt. Bei hohen Temperaturen sehen die Zuschauer ein recht schnelles und sehr intensives Spiel, in dem um jeden Ball gekämpft und dem Gegner wenig Raum gelassen wird. Düren spielt mit einem Torwart, der sich als Libero begreift und sehr weit vor seinem Tor agiert. Dadurch steht die Abwehrkette bei Ballbesitz mindestens auf Höhe der Mittellinie, was den Raum für unsere Mannschaft sehr einschränkt. Diese Spielweise der Dürener birgt natürlich auch Risiken, aber der Torhüter agiert sehr schnell und sehr sicher. So blockt er gleich zu Anfang des Spiels einen Passversuch von Christian Körfer, der ansonsten gefährlich hätte werden können, sehr schnell und geschickt mit einer gelungenen Fußabwehr. Auf der anderen Seite steht mit Finn Keller ebenfalls ein junger Torhüter, der sich eine kleine Unsicherheit erlaubt, die einem Dürener Angreifer eine Kopfballchance bietet, die aber zum Glück für Helpenstein nicht genutzt wird. Ansonsten erweist sich Finn als zuverlässiger Rückhalt seines Teams. Torchancen bleiben auf beiden Seiten Mangelware, so bleibt es zur Pause bei einem gerechten Unentschieden. Read more

21-08-2022 Hits:1264 News Erste Super User

SVH 3 - Germania Rurich 2

Die Dritte von Helpenstein steht schon vor dem Spiel als Aufsteiger in die Kreisliga C fest, denn nach schwachem Start mit zwei Niederlagen in drei Spielen festigte sich die Mannschaft und gab danach keinen Punkt mehr ab. Damit führt sie deutlich vor Uevekoven II und Ayyildiz Spo  Hückelhoven II, die ebenfalls aufsteigen. Helpenstein dominiert klar das Spiel und geht schnell in Führung, doch nach dem 4:0 nach einer guten Viertelstunde gerät die Tormaschine ins Stottern. Chancen gibt es in Hülle und Fülle, sie werden aber leichtfertig vergeben. Read more

11-06-2022 Hits:3532 News Erste Super User

SVH 2 - Germania Rurich

Die Zweite von Helpenstein tritt heute gegen die Erstvertretung von Germania Rurich an. Mit einem Sieg würde sie an Rurich vorbeiziehen und auf dem vierten Platz die Saison beenden. Es beginnt auch vielversprechend, denn schon in der 2. Minute erzielt Dorian Jansen die Führung für Helpenstein. Und bis zur Pause bestimmt Helpenstein klar das Spiel und hätte mit mindestens 3 Toren führen müssen, es bleibt aber bei der knappen Führung. Read more

11-06-2022 Hits:2991 News Erste Super User

Endspiel drei von vier gewonnen

Robin Langer sitzt wegen seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Brand zu Beginn nur auf der Bank. Aber Julian Hahn ist nach der Gelbsperre der letzten Woche heute wieder dabei. Rund um den abschüssigen Rasenplatz, den die Gastgeber als Austragungsort gewählt haben, verteilen sich mehr Anhänger von Helpenstein als Anhänger der Heimmannschaft. Obwohl Trainer André Lehnen in der zurückliegenden Woche das Training auf Rasen verlegt hat, tut sich Helpenstein vor allem in der Anfangsphase schwer mit dem stumpfen Untergrund. Die Gastgeber machen gleich zu Beginn deutlich, dass sie nicht gewillt sind, das Spiel abzuschenken. Sie kämpfen um jeden Ball und erzielen bereits in der 6. Minute die Führung durch ihren Torschützen vom Dienst Nico Wilden. Nachdem sich Torhüter Torben Fritzsche auf ein Laufduell gegen ihn eingelassen, dieses aber verloren hat, schiesst Nico Wilden den Ball aus 16m Distanz und spitzem Winkel ins leere Tor. Es dauert einige Zeit bis Helpenstein den Rückstand überwindet und selbst zu Torchancen kommt. Vor allem Julian Hahn und Christian Körfer versuchen es öfter auch mit Abschlüssen aus der Distanz, verfehlen aber das Tor, wenn auch manchmal nur knapp. Die größte Torchance hat Robin Jackels, der mit letzem Einsatz kurz vor der Torlinie an einen aufspringenden Ball kommt, diesen aber zu voll trifft und damit über die Latte befördert. In der 24. Minute muss Lukas Appel verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kommt Robin Langer, der eigentlich geschont werden sollte. Eicherscheid verteidigt die Führung bis zur Pause geschickt und hat selbst noch eine gute Möglichkeit, zu erhöhen. Read more

06-06-2022 Hits:3068 News Erste Super User

fupagalerie svhtv24

 Bert's Fotogalerien

Fotogalerien von Spielen des SVH (seit August 2017) -->

YOUTUBE-Channel von Rachel Wedel und Vladimir Knyazev

Videos von den Spielen des SV Helpenstein u.a. -->

Der SV Helpenstein aktuell:

Spielberichte

Spielberichte Senioren

Die Berichte zu den Spielen der Senioren und andere Nachrichten zu den Fußballsenioren werden in einer Rubrik "Events & News (Senioren)" auf allen Seiten angezeigt, die die Fußballsenioren betreffen. Diese finden sich im Menü "abteilungen" im Untermenü zu "fussball senioren", also

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Breitensport

Seit dem Frühjahr 2020 stand bei uns, wie sicher auch bei den anderen Abteilungen, das Thema Corona im Vordergrund. Früh entschieden wir uns daher, das Training zum Schutz aller vorerst einzustellen. Wie lange der Trainingsstillstand andauern würde, konnte sich bis dahin niemand vorstellen. Nach den Sommerferien, im August, sollte das Training bei mittlerweile geringeren Coronainzidenzen wieder weitergehen. Leider erreichte uns aber kurz vor Start die Nachricht, dass die Sporthalle von der Waldorfschule renoviert werden sollte. Somit verzögerte sich ein möglicher Wiederbeginn weiter. Da sowohl die Renovierung der Halle als auch die im Winter wieder steigenden Coronazahlen ein Training verhinderten, zögerte sich der Neustart noch bis zum 10.06.2021 hinaus. Mit einem neuen Coronakonzept und vom Verein gesponserten Equipment (Ersatzmasken, Desinfektionsmittel) konnten wir dank Freigabe durch die Waldorfschule das Badmintontraining wieder beginnen. Unter Beachtung der 3 Gs (getestet, geimpft, genesen) starteten wir voller Tatendrang. Auch die frisch renovierte Halle mit nun insgesamt vier statt – wie bisher - 2 Badmintonfeldern motivierte für ein gutes Badmintontraining. Aufgrund der Auflagen blieb die Trainingsbeteiligung bisher leider noch gegenüber Vor-Corona Zeiten teils deutlich zurück. Daher entschlossen wir uns, auch etwas Werbung für unsere Badminton Abteilung zu machen. Diese zeigte bereits in den ersten Wochen Effekte, sodass wir guter Hoffnung sind, weitere Mitglieder für unsere schöne Sportart finden zu können.

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Bei der Jahreshauptversammlung des SVH im März 2019 berichtete Bärbel Gotzen für die Gymnastik-Abteilung: „Seit nunmehr ca.40 Jahren besteht unsere Gymnastikgruppe; nicht gerade alltäglich, eine Frauen-Gymnastikgruppe innerhalb eines Fussballvereins – die Frauen damals hätten auch eine andere Alternative wählen können. Im Vergleich zu den anderen Gruppierungen unseres Vereins fallen wir sicherlich nicht weiter auf, da wir nicht in der Öffentlichkeit auftreten. Aber wir halten unsere Mitgliederanzahl ziemlich konstant zwischen 18 – 20 und wenn wir uns in der Halle treffen, sind wir immer zwischen 10 – 15 Teilnehmer.

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Events & News

Soeben wurde die Ausgabe 96 unserer viermal im Jahr erscheinenden Vereinszeitung in Druck gegeben.

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 Benefizspiele zugunsten der Flüchtlingshilfe von Sankt Martin HILFT

 Zur Unterstützung der Flüchtlingshilfe der Initiative Sankt Martin HILFT in der Katholischen Pfarrei St. Martin Wegberg hatte der SV Helpenstein seine Heimspiele am 1. Mai 2022 zu Benefizspielen erklärt. Der Spieltag begann mit dem Spiel der 2. Mannschaft geben den SV Immerath. Vor dem Spiel der 1. Mannschaft, die in der Bezirksliga SG Union Würm/Lindern zu Gast hatten, spielten die Bambinis der SG Helpenstein-Gerderath gegen den 1.FC Wassenberg-Orsbeck.

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